Krippenweg in Kell 2017- Weihnachtsstimmung in der Eifel

Weil mich so viele gefragt haben: ja, auch 2017 gibt es wieder den schönen Krippenweg in Kell! Zum Glück!

Eine kleine Wanderung über den  Krippenweg in Kell ist eine wunderbare Art, sich in der Adventszeit auf Weihnachten einzustimmen.  An Weihnachten selbst hat er den Vorteil, dass die ganze Familie samt Oma und Opa, sowie dem Kleinkind die Mahlzeiten mit einem leicht begehbaren Weg unterbrechen kann und auf kürzeste Distanz sehr viel sieht. Ich bin den Krippenweg in Kell im letzten Jahr zum ersten Mal gegangen und war begeistert. Die Krippen stehen hier nämlich nicht einfach nur rum. Sie sind liebevoll in die Landschaft eingepasst und müssen oft erst entdeckt werden.

Krippeweg in Kell

Der Krippenweg in Kell – 75 Krippen auf 2,5 Kilometern

In diesem Jahr hat die ehemalige Ortsvorsteherin von Kell, Agathe Mäurer,  so viele Weihnachtskrippen aufgebaut wie noch nie. Krippen aus allen Materialien und aus aller Welt. Sie hat sie auf Flohmärkten erstanden oder von anderen geschenkt bekommen. Immer wieder kommen also neue dazu. In diesem Jahr sind es 75. Ab Oktober baut Agathe Mäurer sie schon auf. Ihr  Mann und ihre Schwägerin helfen ihr. Wurzeln und Holzstämme werden gerückt und an den Weg gebracht. Die Krippen werden dann dekorativ mit Moos und Tannnezweigen verziert und in die Natur eingefügt. Manche sind ganz winzig und finden in einer Astgabel Platz.

Krippenweg in Kell

Es ist ein bisschen wie Ostereiersuchen. Kinder haben mit Sicherheit viel Spaß daran, wenn es heißt: wer findet als Erster die nächste Krippe oder einzelne Krippenfiguren? Sehr hilfreich sind dabei oft die Kometen, die die Krippen anzeigen.

Krippenweg in Kell

Bis zu hundert Autos stehen an manchen Wochenenden am Keller Sportplatz. Dass es hier schön ist, hat sich weit herumgesprochen. So „beschwerte“ sich schon ein Stammbesucher aus Neuss, es würden in diesem Jahr zwei Krippen fehlen. So gut kannte er den Krippenweg schon, dass ihm das auffiel. Agathe Mäurer konnte ihn beruhigen: die Krippen waren nicht gestohlen, sondern ausgetauscht worden. Ersteres hätte aber durchaus auch sein können. Denn immer weder fehlen einzelne Figuren oder ganze Krippen.  Sehr schade und ein großes Kompliment, dass sich Agathe Mäurer trotzdem immer wieder diese mühevolle und zeitaufwändige Arbeit macht. Denn der Krippenweg in Kell ist ihre private Initiative, in das sie viel Geld steckt. Sie macht das jetzt schon 14 Jahre.

Krippenweg in Kell
Agathe Mäurer, die gute Seele des Krippenweges

Weihnachtsstimmung in der Eifel – Der Weg ist das Ziel

Kell ist ein Stadtteil von Andernach. Der Krippenweg in Kell führt durch einen schönen, lichten Laubwald. Die Wege sind breit und gut begehbar. Immer wieder kann man vom Krippenweg aus ins Brohltal schauen. Dort sieht man dann zum Beispiel  das Viadukt der Brohltalbahn oder die imposante Schweppenburg in Brohl-Lützing.

Der Krippenweg startet am Sportplatz in Kell. Danach immer den Sternen folgen, die die Krippen markieren, dann kann man sich nicht verlaufen. Es ist ein Rundweg.

Krippenweg in Kell

Und ganz zum Schluss noch ein Tipp: Fotokamera bei diesem Rundgang nicht vergessen. Es gibt so viele schöne Motive zu fotografieren. Und wer besonders kreativ ist, kann daraus im nächsten Jahr schöne Weihnachtspostskarten machen.

Krippenweg in Kell

In diesem Jahr, 2018, kann der Krippenweg ab dem 2. Dezember in seiner ganzen Pracht bestaunt werden. Am Samstag darauf soll es eine Lichterwanderung geben, die im Schützenhaus endet, wo nicht nur an diesem Tag, sondern auch an den übrigen Adventswochenenden für das leibliche Wohl der Krippenbesucher gesorgt wird.

2 Gedanken zu „Krippenweg in Kell 2017- Weihnachtsstimmung in der Eifel“

  1. Wir sind heute 08.01.2018 im Rahmen des Traumpfades den Krippenweg gewandert. Mit so vielen Krippen hatten wir nicht gerechnet – großartig!!!! Den Machern herzlichen Dank für die viele liebevolle, und dekorative Arbeit. Hat uns sehr gut gefallen.
    Mit lieben Grüßen
    für die Wandergruppe aus Koblenz

    Henning Wiesner

  2. Liebe Frau Mäurer
    herzlichen Dank an Sie und ihre Helfer. Ich bin heute durch Zufall auf den Krippenweg gestoßen, als ich mit meinem Sohn die Traumpfadwanderung machte. Hatte Sie aber im vorigen Jahr(2017)im Fernsehen SWR beim Interview gesehen. Und habe mir gewünscht das mal in Natura zu sehen.Da wir den Traumpfad gegangen sind und nicht den ganzen Rundweg habe ich nicht alle ihre Krippen gesehen. Aber doch sicherlich die Hälfte. Möchte aber auf jeden Fall einmal den ganzen Weg gehen.
    Herzlichen Dank nochmal und meinen großen Respekt.
    Hedwig Röger

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.