Kunst, die frische Luft atmen darf, sind meistens Skulpturen. Und so sind es auch Skulpturen aus Holz und Metall, Mobiles aus Damennylons oder Kunstwerke aus anderen Recyclingmaterialien, die am 24. Juni 2018 im Garten des Künstlerehepaars Dorothea Kirsch und Oreste von der „Kunstbaustaelle Gillenbeuren“ zu sehen sind. Die beiden haben in dem kleinen Eifeldorf vor vielen Jahren ihre zweite Heimat gefunden. Auf dem parkähnlichen Gelände mit Bäumen, Blumen und Büschen stellen 17 Künstler aus ganz Deutschland ihre Werke aus. Werke, die sie teilweise speziell für diesen Naturraum geschaffen haben. So will der Klangkünstler Bernd Bleffert aus Trier mehrere Instrumentensaite quer durch den Garten spannen und sie bespielen. Weiterlesen

Das Gerichtsschauspiel „Terror“ ist nicht das typische Freilichttheater-Stück für laue Sommerabende. Die Zuschauer, beschwingt und gutgelaunt von so viel Sonne, wollen sich ungern die gute Laune mit Tragodien verderben lassen, die möglicherweise nicht mal ein Happy End haben. Oder doch? In Mayen kam das Stück bei den ersten Vorstellungen hervorragend an. Also scheint es zu […]

Als meine Tochter vor vielen Jahren aus dem Kindergarten kam und davon berichtete, dass sie ein „Eischhörnschen“ gesehen habe, da wusste ich: meine baden-württembergische Familie ist in der Eifel angekommen. Es hatte das eifeltypische „sch“ statt dem „ch“ übernommen. Das alleine ist ja noch kein Dialekt. Als das Kind allerdings wenig später seinen Sprachschatz um Sätze wie: „Darf die Sandra bei mich kommen?“ erweiterte, war das schon nahe am Moselfränkischen dran und wir Eltern doch schon etwas besorgt. Würde das Kind die Schule mit dieser Art von Sprache schaffen? Die Sorge war unbegründet. Sie hat die Schule und sogar die Uni geschafft. So wie ganz viele Eifelbewohner oder andere, die Dialekt sprechen. Deshalb wäre es wirklich schade, wenn das Eifeler Platt aussterben würde. Weiterlesen