Heide- und Wacholder in der Eifel – der Traumpfad Bergheidenweg

Wer in der Eifel blühendes Heidekraut nicht nur im Gartenmarkt anschauen möchte, der sollte in die Vordereifel, nach Arft oder Langscheid fahren. Hier wurde die Landschaft renaturiert, die Hügel und Wiesen radikal gerohdet, Schafe knabberten eifrig, und so entstand die Heidelandschaft, die es früher hier schon einmal gab. So ist  der „Traumpfad Bergheidenweg“ im Spätsommer  eine ganz besondere Attraktion. Denn hier sieht man, was es sonst nur in der Lüneburger Heide gibt.

Perfekter Wanderweg für Naturliebhaber

Heide, Wacholdersträuche, Brombeersträucher und vom Wind skurril verbogene Bäume machen diesen Wanderweg zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Es sieht auf dem „Bergheidenweg“ so ganz anders aus als auf dem  Rest der Wanderwege in der Vordereifel. Im Spätsommer und Herbst verwandelt sich die Landschaft, je nachdem wie trocken der Sommer war, in eine saftig grüne Landschaft mit violetten Teppichen oder auch nur einzelnen lila Einsprengseln.

Wenn dann noch schöne Aussichten dazu kommen, dann ist das der perfekte Wanderweg für Naturliebhaber.

Die Wanderung startet am Parkplatz zum Skilift von Arft. Im Winter kann man hier nämlich auch ganz wunderbar den Hang runter rodeln und Ski fahren. Wir lassen den Skihang aber in diesem Falle rechts liegen und wandern direkt in die schöne Heidelandschaft rein.

Der Wanderweg ist sehr ausgeglichen. Klar geht es auch mal ein bisschen bergan, aber es wird nie richtig und vor allem nur immer für kurze Abschnitte steil und damit anstrengender.

Durch Kiefern- und Mischwald kommt man an an das Flüsschen Nette.

Originelle Steinbrücke über die Nette

Beschrieben wird der darauf folgende Abschnitt als „schluchtenartig“. Viel Schlucht ist da nicht, finde ich. Aber es ist trotzdem sehr schön, an der Nette mit ihrem felsigen Ufer entlang zu wandern. Von hier aus geht es wieder auf die Höhe. Der Wald wird lichter und man landet auf einer Hochebene mit einem tollen Panorama-Blick in die Eifel.

Hier geht es mal eine Weile über Asphalt. Aber nicht lange. Nachdem man die Landesstraße überquert hat, wird es wieder „heidiger“, oder heißt es heidnischer? Für mich der schönste Abschnitt auf dem Bergheidenweg.

Abgesehen von der kurzen asphaltierten Strecke, geht man auf weichem Wald- und Wiesenboden. Die zehn Kilometer wären im Nu vorbei, wenn man nicht laufend etwas fotografieren müsste. So war ich mehr als die angegebenen 3 Stunden unterwegs. Wem die Bergheiden-Wanderung zu kurz ist, der kann sie auch verlängern, bzw. mit dem benachbarten Traumpfad „Wacholderweg“ kombinieren. Dann sind es 18 Kilometer.

Traumpfade-App 

Wie immer, ist auch dieser Traumpfad sehr gut ausgeschildert, was mich nicht daran hindert, doch immer wieder mal vom rechten WEg abzukommen. Deshalb habe ich mir angewöhnt, mir über die Traumpfade-App die Outdooractive-Karte auf das Handy herunterzuladen. Da kann dann gar nichts mehr schief gehen.   Ich werde per GPS auf dem richtigen Weg gehalten und sehe auch immer, wieviel Strecke ich noch vor mir habe.

 

 

 

 

 

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