Alle Beiträge von Martina Gonser

Mayener Burgfestspiele 2017 – große Klasse!

Mit viel Tempo, Action und Spucke ging es ins neue Festspieljahr der Freilichtspiele im Innenhof der Mayener Genovevaburg. So manchen Zuschauer in der ersten Reihe dürfte ein Sprühregen getroffen haben. Dass Nass nicht von oben, sondern von vorne. Ein Zeichen dafür, wie leidenschaftlich einzelne Schauspieler auf der Bühne agieren.  Matthias Manz als Vater von Ronja Räubertochter etwa, oder Birger Frehse als Ferdinand in „Kabale und Liebe“.  Aber auch „trockenere“ Darsteller spielen sich hier in absolut allen Stücken die Seele aus dem Leib.  So macht Freilichttheater an lauen Sommerabenden Spaß.

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Buchsbaumwanderweg zwischen Müden und Karden mit Wow-Effekt

Der Buchsbaumwanderweg ist ein sehr schöner, aussichtsreicher Weg, der durch eine abwechslungsreiche Landschaft führt. Durch Weinberge und Wald, über Felsen, Leitern und Treppen. Ach ja, da fehlt noch was: links und rechts des Weges wächst wilder Buchsbaum. Es sollen die größten Buchsbaumbestände nördlich der Alpen sein, die sich wahrscheinlich schon die Römer mitgebracht haben.

Ich bin jetzt mal ganz ehrlich: wenn mir keiner gesagt hätte, dass das Buchsbaum ist, was da wächst, es wäre mir nicht aufgefallen. Denn wenn ich Buchsbaum höre, denke ich immer an die akkurat zurechtgestutzt und in Kugel- oder Spiralform gebrachten Pflanzen, die in Parks oder Gärten stehen. Die sucht man auf dem Buchsbaumwanderweg vergeblich (den fiesen Zünsler übrigens auch). Der wilde Buchsbaum in seiner Urform ist ein eher unscheinbares Gewächs, das mehrere Meter hoch werden kann.

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„Yoganature“ – Yoga und Wandern in Portugal

Yoga auf der Terrasse, am Ufer eines Flusses oder am Atlantikstrand…. wenn es nicht herabschauende Hunde und Katzenbuckel  hagelt, finden die Yogastunden immer im Freien statt. Und das tut richtig gut. Hätte ich gar nicht gedacht. Yoga am Strand konnte ich mir schon gar nicht vorstellen. Aber die befürchtete Sand-Panade blieb aus und der Wind war mir ausnahmsweise sogar herzlich willkommen. Denn bei 23 Grad und wolkenlosem Himmel war das Yoga am Strand recht schweißtreibend. Zumal ihm eine Wanderung durch tiefen Sand vorausging.

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Raps – die Eifel trägt gelb

Der Frühling ist für mich die schönste Jahreszeit in der Vordereifel. Dann blüht hier überall der Raps. Und diese leuchtend gelbe Pflanze zeichnet jedes Jahr ein anderes Bild in die Landschaft. Weil er immer wieder an anderer Stelle angepflanzt wird. Sie machen jede Wanderung mit Aussicht zu einem ganz besonderen Erlebnis. So richtig kitschig sieht das manchmal aus – aber alles echt. Und manchmal entstehen sogar kleine Kunstwerke. Kunstwerke wie dieses:

Oder dieses:

Wer hat schon ähnliche grafische Formen „in Raps“ entdeckt und fotografiert? Ich freue mich über eure Bilder und veröffentliche sie gerne an dieser Stelle.

Ein Traum von „Traumpfad“ – der „Nette-Schieferpfad“

Die „Traumpfade“ im Kreis Mayen-Koblenz sind längst kein Geheimtipp mehr. Sie sind ein Touristenmagnet geworden, weil die insgesamt 26 „unverlaufbaren“ Rundwege durch die schönsten Landschaften des Kreises Mayen-Koblenz führen. Einige davon auch durch die vulkanische Osteifel. Schöne Aussichten und abwechslungsreiche Natur garantiert.

Einer meiner Lieblingstraumpfade ist der neun Kilometer lange „Nette-Schieferpfad“, der in dem unscheinbaren Trimbs bei Polch beginnt und dort auch wieder endet. Dazwischen liegen Wiesen und Wälder, jede Menge Schieferfelsen, das Flüsschen  Nette, ein altes Viadukt, ein – wohlgemerkt unbefahrener – Eisenbahntunnel und viele wunderbare Aussichten auf die Vulkankegel der Vordereifel .

Der „Nette-Schieferpfad“ mit Blick auf Welling

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Top Ausflugsziel in der Vordereifel – der Riedener Waldsee

Badeseen haben in der Vordereifel Seltenheitswert. Es gibt keine Baggerseen wie in meiner badischen Heimat.  Einzige Alternative: der Laacher See und weiter in der Vulkaneifel die Maare. Um so schöner, dass es ihn gibt: den Riedener Waldsee, der dazwischen liegt.

Baden in der Vordereifel

Ein künstlich angelegter Natursee, der in diesem Jahr sein 30jähriges Jubiläum feiert. Schön gelegen zwischen Wäldern und Wiesen zwischen Mayen und dem kleinen Ort Rieden.

Hier gibt es schöne Liegewiesen in der Sonne und im Schatten, in der Mitte des Sees eine kleine Badeinsel. Und das alles zum Nulltarif. Lediglich fürs Parken muss man zahlen.

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Naturparadies Thürer Wiesen

Wer es nicht kennt, fährt achtlos am  Naturschutzgebiet „Thürer Wiesen“ vorbei, denn es hat kein wirklich wegweisendes  Hinweisschild bekommen. Es liegt im Dreieck zwischen dem „Straßburger Hof“ bei Ochtendung und dem kleinen Ort Thür bei Mendig und dem ehemaligen Reginaris Brunnen. Auch ich bin lange achtlos daran vorbeigefahren und konnte mir gar nicht vorstellen, dass sich zwischen zwei Landesstraßen und einer Bundesstraße und nicht weit weg vom Gewerbegebiet von Mendig so ein kleines Naturparadies befindet. Wenn mehr als fünf Autos das Naturschutzgebiet ansteuern, wird der Parkraum schon knapp. Die „Thürer Wiesen“ sind trotzdem immer gut besucht. Schon alleine deshalb, weil der Vulkanpark-Radweg zwischen Andernach und Mayen durch das Naturschutzgebiet führt.

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Lachsräucherei von SER – Einkaufsparadies für Fischfreunde

Lachsquiche, Lachstatar, Terrinen und Lachs pur unterschiedlich geräuchert und gewürzt – so habe ich die Produkte der Familie Sion kennengelernt. Im Rahmen der Dauner Fototage. Das war im letzten Jahr. Da wurden Lachshäppchen in der Pause eines Vortrages als Fingerfood gereicht. So wie auch wieder in diesem Jahr.  Und: nein, ich gehe schon auch wegen der Vorträge dorthin. Alles extrem lecker! Klar, dass ich mehr über den Betrieb erfahren wollte, der mitten in der Eifel Lachs räuchert. Denn die Lachsräucherei von SER der Familie Sion ist in Müsch im Kreis Ahrweiler zuhause.

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Mayfield Pure Senses – Dufte Naturseifen und Kerzen vom Maifeld

Ein schier unglaublicher Duft weht durch den hübsch eingerichteten Verkaufsraum von Mayfield Pure Senses. Er hat nichts, aber auch gar nichts mit den aufdringlichen, künstlichen Düften von Kaufhauskerzen zu tun. Es riecht nach Aromen, die mich an orientalische Bazare und ihre Gewürzstände erinnern. Es duftet natürlich und unaufdringlich – Wohlfühlatmosphäre von der ersten Minute an.

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Holzhaus in Neroth

Schnuckeliges Holzhaus, schön gelegen. In Neroth, zwischen Daun und Gerolstein im Naturpark Vulkaneifel. Ein Ort mit interessanter Geschichte. Bekannt ist er heute vor allem deshalb, weil es hier ein  ganz ausgefallenes Museum gibt: das  Mausefallenmuseum.

In Neroth also steht das Holzblockhaus, das 1981 gebaut wurde. Und zwar am äußersten Rand des  Dorfes.  Von den Wohnräumen und dem Balkon aus hat man eine schöne Aussicht.

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