Archiv der Kategorie: Rezepte

Himmel und Äd – Hausmannskost aus der Eifel

Dieses Gericht, das aus dem Rheinland in die Eifel kam und dort zu einer Art Nationalgericht wurde, besteht aus einem Kartoffel-Apfelbrei mit gerösteten Zwiebeln und gebratener Blutwurst. „Himmel und Äd“ gibt es auch in abgewandelter Form.  Ich habe Rezepte gefunden, in denen die Äpfel in Scheiben gedünstet werden und so zu Kartoffelbrei und Blutwurst gegessen werden. So wie man das auch als Beilage zu gebratener Leber kennt. Am häufigsten kommt in der Eifel aber die Himmel-und-Erd-Variante Kartoffelbrei,  Blutwurst/Blootwoosch und Apfelmus/Appelschmeer auf den Tisch.
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Eifeler Grießkuchen

Erst vor Kurzem habe ich von der Existenz eines Eifeler Grießkuchens erfahren – und das obwohl ich jetzt schon fast 30 Jahre in der Eifel leben. Heute habe ich ihn zum ersten Mal gebacken. Habe alle guten Vorsätze des neuen Jahres unverzüglich über Bord geworfen und mir gleich zwei Stücke von der noch warmen Hefekuchen-Grießbrei-Kombi gegönnt. Sehr lecker!

Eifeler Grießkuchen in einer Tarteform
Eifeler Grießkuchen in einer Tarteform

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Eisparfait von gebrannten Mandeln mit Amarettoschaum

Eisparfait von gebrannten Mandeln mit Amarettoschaum

In meiner neuen Reihe „Rezept des Monats“ möchte ich traditionelle Eifelgerichte vorstellen, aber auch Rezepte von Köchen aus der Eifel und nicht zuletzt auch meine eigenen.  Ich beginne mit einem extrem leckeren Dessert von Günter Löffel von „Löffel’s Landhaus“ in Münstermaifeld, das von mir und meinen Freunden vielfach erprobt wurde. Es passt bestens in die Jahreszeit und eignet sich hervorragend als Abschluss Ihres Weihnachtsmenüs.

Parfait mit gebrannten Mandeln, Foto: Hilltrud Johnson
Parfait mit gebrannten Mandeln, Foto: Hilltrud Johnson

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Von Mehlklößen und Wasserspatzen

Was für die Schwaben und die Badener die Spätzle sind, das sind für die Eifeler ihre Mehlklöße. Wenn ich mit älteren Leuten spreche, dann bekomme ich immer wieder von den Mehlklößen erzählt. Für viele war es Essen ihrer Kindheit. Kein Wunder. Die Eifel war ja bekanntlich eine arme Region. Mehlklöße waren billig und schnell gemacht. Und alles, was die Hausfrauen dazu brauchten, hatten sie in der Regel im Haus: Mehl, Milch und Eier. Daraus ließ sich dann sehr schnell eine Mahlzeit zubereiten, die die Familie satt gemacht hat.  Und das gilt bis heute. Von Mehlklößen und Wasserspatzen weiterlesen

Ziegenkäse vom „Vulkanhof“ in Gillenfeld

Großes Angebot an Ziegenkäse aus der Eifel

Der „Vulkanhof“ in Gillenfeld ist ein wahres Paradies für Ziegenkäse-Freunde. Hier gibt es nicht nur zwei Ziegenkäsesorten, die man nach langem Suchen in irgendeiner Ecke im Supermarktregal oder in der Käsetheke findet. Hier kann man aus dem Vollen schöpfen.

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Die Ziegenmilch wird zu Weich- oder Hartkäse verarbeitet oder als Frischkäse verkauft. Sehr oft als Rolle, die in  Gewürzen oder Blüten gewälzt wurde. Ziegenkäse vom „Vulkanhof“ in Gillenfeld weiterlesen

Löffel’s Eifler Landhausschnitzel

Das Rezept für Löffel’s „Eifler Landhausschnitzel“

200 g   rohe frisch geschälte fest kochende Kartoffeln
½            Eiweiß
1            TL gehacktes Majoran
140 g   Fleisch, Fisch oder Schafskäse
1             Knoblauchzehe
Salz, Muskat, Mehl, Rapsöl

Die rohen Kartoffeln grob reiben und mit Salz, Muskat und Majoran würzen. Das Eiweiß dazugeben und die Hälfte der Masse auf ein trockenes Handtuch geben. Löffel’s Eifler Landhausschnitzel weiterlesen

„Mamas“ Heringssalat – lecker!

Um das gleich vorab richtig zu stellen… Bei der im Titel erwähnten Mama handelt es sich nicht um meine Mutter, sondern um die von Edith Richter aus Kottenheim. Von Edith Richters Mama stammt dieser Heringssalat, den es nicht nur, aber immer auch an Aschermittwoch gab. Edith Richter hat es mir netterweise für MeineEifel zur Verfügung gestellt.
Da sich ja in diesem Jahr Karneval auf wundersame Weise in die Fastenzeit verschoben hat, dachte ich, ich könnte dieses leckere Rezept auch noch nachreichen. Außerdem: Heringssalat geht immer. „Mamas“ Heringssalat – lecker! weiterlesen

Apfelkuchen „Wilma“

Mein Lieblingskuchen in der Bauernschmause in Polch ist der Apfelkuchen „Wilma“. Ganz viel Apfel täuscht darüber hinweg, dass der wunderbar cremige Schmandguss in keinen Diätplan passt. Egal, dieser saftige Kuchen schmeckt einfach wunderbar. Schmausen-Wirtin Martina Loch hat mir das Apfelkuchenrezept zum Nachbacken für MeineEifel.de zur Verfügung gestellt.

Apfelkuchen Wilma
Apfelkuchen „Wilma“

250 g Mehl
125 g Zucker
125 g Butter
1           Ei
1 P      Vanillezucker
75 g    Zucker
3          Becher Sahne
1 P      Vanillepuddingpulver
ca.       6-8 kleine, säuerliche Äpfel

Alle Zutaten für den Teig gut vermengen und kühl stellen.
Eine Springform einfetten, den Teig am Rand hochziehen. Die geschälten und ausgestochenen Äpfel dicht nebeneinander auf den Boden setzen.
Die Sahne mit Zucker und Vanillezucker verrühren und aufkochen lassen. Vanillepuddingpulver anrühren und in die Sahne rühren. Danach über die Äpfel gießen. Bei 185° C 60-70 Minuten backen.